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rundreise_durch_namibia_fortsetzung 2013/07/14 15:36 rundreise_durch_namibia_fortsetzung 2013/07/19 13:17 aktuell
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-Da wir zum "Etosha Nationalpark" fahren wollten, sind wir wieder zeitig aufgestanden und hatten unser Frühstück schnell zubereitet. Aufgebrochen waren wir dann gegen 7.45 Uhr, aber zunächst zum Tanken und Reifenprüfen (Luftdruck) gefahren. Die Etwa 100 Kilometer lange Strecke ist in einem hervorragenden Zustand, sodass wir in einer guten Stunde das Anderson Gate erreichten. Ein riesiger Elefant versperrte uns aber für einige Minuten den Weg zum Parkeingang.+Da wir zum "Etosha Nationalpark" fahren wollten, sind wir wieder zeitig aufgestanden und hatten unser Frühstück schnell zubereitet. Aufgebrochen waren wir dann gegen 7.45 Uhr, aber zunächst zum Tanken und Reifenprüfen (Luftdruck) gefahren. Die etwa 100 Kilometer lange Strecke ist in einem hervorragenden Zustand, sodass wir in einer guten Stunde das Anderson Gate erreichten. Ein riesiger Elefant versperrte uns aber für einige Minuten den Weg zum Parkeingang.
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-Bevor wir dort ankamen, hatten sich schon andere Parkbesucher über ihn geärgert und waren zeitweilig davon gefahren. Auch bei weiteren Versuchen blieb er stur an seinem Platz stehen. Er musste dies schon weit über eine Stunde praktiziert haben. Wir sahen nun eine Möglichkeit mit unserem Fahrzeug zwischen seinem und den Löwen vorzufahren. Ein lauteres Wortgefecht zwischen ihm und uns schreckten die Löwen aus ihrem Schlaf auf und sie entfernten sich sprunghaft durch die Büsche. Daraufhin rief er uns zu „dies habt ihr nun davon jetzt kann keiner mehr die Löwen beobachten“ und fuhr weg. Aber nach wenigen Augenblicken kamen die Löwen wieder zurück und man hatte die Möglichkeit sie nicht nur schlafend, sondern auch in Aktion zu beobachten. Unser „deutscher Freund“ drängte sich sogleich wieder zwischen einen der von ihm schon mehrmals Verdrängten Parkbesucher und nahm ihm die Sicht auf die Tiere. Nachdem wir unsere Aufnahmen fertig hatten, machten wir sofort Platz für weitere Interessierte.+Bevor wir dort ankamen, hatten sich schon andere Parkbesucher über ihn geärgert und waren zeitweilig davon gefahren. Auch bei weiteren Versuchen blieb er stur an seinem Platz stehen. Er musste dies schon weit über eine Stunde praktiziert haben. Wir sahen nun eine Möglichkeit mit unserem Fahrzeug zwischen seinem und den Löwen vorzufahren. Ein lauteres Wortgefecht zwischen ihm und uns schreckten die Löwen aus ihrem Schlaf auf und sie entfernten sich sprunghaft durch die Büsche. Daraufhin rief er uns zu „dies habt ihr nun davon jetzt kann keiner mehr die Löwen beobachten“ und fuhr weg. Aber nach wenigen Augenblicken kamen die Löwen wieder zurück und man hatte die Möglichkeit sie nicht nur schlafend, sondern auch in Aktion zu beobachten. Unser „deutscher Freund“ drängte sich sogleich wieder zwischen einen, der von ihm schon mehrmals verdrängten Parkbesucher und nahm ihm die Sicht auf die Tiere. Nachdem wir unsere Aufnahmen fertig hatten, machten wir sofort Platz für weitere Interessierte.
Gegen 15.00 Uhr starteten wir in Richtung Camp Halali, konnten aber unterwegs noch zahlreiche Tierbeobachtungen machen. Gegen 15.00 Uhr starteten wir in Richtung Camp Halali, konnten aber unterwegs noch zahlreiche Tierbeobachtungen machen.
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-Ein Glück, dass wir unseren Platz vorgebucht hatten, sonst wäre es für einen Stellplatz eng geworden. Da wir aber frühzeitig eintrafen, konnten wir uns noch einen sehr schönen Platz aussuchen. Die Plätze wurden nicht fest vergeben man belegt sie, so wie man eintrifft. +Ein Glück, dass wir unseren Platz vorgebucht hatten, sonst wäre es für einen Stellplatz eng geworden. Da wir aber frühzeitig eintrafen, konnten wir uns noch einen sehr schönen Platz aussuchen. Die Plätze wurden nicht fest vergeben, man belegt sie, so wie man eintrifft.
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-Auf der Fahrt über abenteuerlich ausgefahrenen Pisten querten noch einige Affenfamilien unsere Strecke. Auch kleinwüchsige Garzellen (Dikdiks) konnten wir im Abendlicht beobachten. Nachdem wir unsere riesigen Zimmer bezogen hatten, machten wir noch kurz vor Sonnenuntergang und Abendessen einen Rundgang durch die Anlage.+Auf der Fahrt über abenteuerlich, ausgefahrenen Pisten querten noch einige Affenfamilien unsere Strecke. Auch kleinwüchsige Garzellen (Dikdiks) konnten wir im Abendlicht beobachten. Nachdem wir unsere riesigen Zimmer bezogen hatten, machten wir noch kurz vor Sonnenuntergang und Abendessen einen Rundgang durch die Anlage.
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-Gegen 6 Uhr wie üblich aufgestanden dann alles wieder ins Fahrzeug verstaut. Unser Frühstück war vielfältig und sehr gut. Danach Aufbruch um 7.30 Uhr zur einige km entfernten Rezeption. +Gegen 6 Uhr wie üblich aufgestanden, dann alles wieder ins Fahrzeug verstaut. Unser Frühstück war vielfältig und sehr gut. Danach Aufbruch um 7.30 Uhr zur einige km entfernten Rezeption.
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-Ein deutsches Ehepaar, sie hatten auch in der Lodge übernachtet, sahen, dass wir im Internet zugange waren und fragten uns, ob E-Mail- Versand von dort möglich sei. Nach Bestätigung packten sie auch ihren Laptop aus und versendeten einige Grußmails. Während einer Unterhaltung erzählen sie uns, dass sie für ihre gesamte Reise die Unterkünfte vorgebucht hatten und daher öfters in Zeitbedrängnis geraten seien. Wir berichteten ihnen, da wir nichts vorgebucht und aufs gerade Wohl unterwegs waren nirgends Probleme bekamen eine passende Unterkunft zu bekommen. In der Hauptsaison mag dies wohl anders sein.+Ein deutsches Ehepaar, sie hatten auch in der Lodge übernachtet, sahen, dass wir im Internet zugange waren und fragten uns, ob E-Mail- Versand von dort möglich sei. Nach Bestätigung packten sie auch ihren Laptop aus und versendeten einige Grußmails. Während einer Unterhaltung erzählen sie uns, dass sie für ihre gesamte Reise die Unterkünfte vorgebucht hatten und daher öfters in Zeitbedrängnis geraten seien. Wir berichteten ihnen, da wir nichts vorgebucht und aufs gerade Wohl unterwegs waren, nirgends Probleme hatten eine passende Unterkunft zu bekommen. In der Hauptsaison mag dies wohl anders sein.
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-Danach wollten wir noch auf das Waterberg Plateau hinauffahren. Wir folgten einem Wegweiser zu der Waterberg Lodge. Über eine überaus steile Piste ging es bergan. Es war so steil, sodass wir zeitweilig mit Untersetzer fahren mussten. Von oben hatten wir dann eine phantastische Sicht. Unser Tagesziel war nun Gobabis, es liegt im Osten etwa 90 Kilometer von der Grenze des Nachbarlands Botswana entfernt. Da wir diesmal eine große Strecke überwinden mussten und keine Lust verspürten auf der Piste C22 zu fahren, es gab auf ihr auch keine Besonderheiten zu besichtigen, beschlossen wir die gut ausgebaute B1 über Okahandia  und Windhoek und von dort die B6 nach Gobabis zu befahren.+Danach wollten wir noch auf das Waterberg Plateau hinauffahren. Wir folgten einem Wegweiser zu der Waterberg Lodge. Über eine überaus steile Piste ging es bergan. Es war so steil, sodass wir zeitweilig mit Untersetzer fahren mussten. Von oben hatten wir dann eine phantastische Sicht. Unser Tagesziel war nun Gobabis, es liegt im Osten etwa 90 Kilometer von der Grenze des Nachbarlands Botswana entfernt. Da wir diesmal eine große Strecke überwinden mussten und keine Lust verspürten auf der Piste C22 zu fahren, es gab auf ihr auch keine Besonderheiten zu besichtigen, beschlossen wir, die gut ausgebaute B1 über Okahandia  und Windhoek und von dort die B6 nach Gobabis zu befahren.
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-In Okahandia  mussten wir zunächst unseren Treibstoff ergänzen. Auf einem Straßenmarkt für Souvenirs besorgten wir uns noch einige Geschenke für die Daheimgebliebenen. Danach wollten wir noch die Grabmale von bekannten Hereroführern aufsuchen. Laut Karte mussten die Gräber etwas nördlich der Stadt liegen. An der Tankstelle wurde uns aber erzählt, sie lägen in der Stadt. Nach mehrmaligen Versuchen dies aufzufinden gaben wir schließlich auf denn wir wollten auch nicht zu viel Zeit für die Suche verplempern, denn es lag noch eine Lange Strecke bis Gobabis vor uns. Unser Navi führte uns zunächst sicher in Windhoek über die Stadtautobahn der B1 auf die B6 in Richtung Osten. Am Nachmittag erreichten wir Gobabis und mussten uns nach einer Bleibe umschauen. Erst beim 2. Versuch hatten wir Glück. +In Okahandia  mussten wir zunächst unseren Treibstoff ergänzen. Auf einem Straßenmarkt für Souvenirs besorgten wir uns noch einige Geschenke für die Daheimgebliebenen. Danach wollten wir noch die Grabmale von bekannten Hereroführern aufsuchen. Laut Karte mussten die Gräber etwas nördlich der Stadt liegen. An der Tankstelle wurde uns aber erzählt, sie lägen in der Stadt. Nach mehrmaligen Versuchen diese aufzufinden gaben wir schließlich auf, wir wollten auch nicht zu viel Zeit für die Suche verplempern, denn es lag noch eine Lange Strecke bis Gobabis vor uns. Unser Navi führte uns zunächst sicher in Windhoek über die Stadtautobahn der B1 auf die B6 in Richtung Osten. Am Nachmittag erreichten wir Gobabis und mussten uns nach einer Bleibe umschauen. Erst beim 2. Versuch hatten wir Glück.
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Wir sind diesmal wieder sehr früh um 5.30 Uhr aufgestanden um Harnas pünktlich zur Wildtierfütterung zu erreichen. Wir sind diesmal wieder sehr früh um 5.30 Uhr aufgestanden um Harnas pünktlich zur Wildtierfütterung zu erreichen.
-Schon vor 7.00 Uhr konnten wir uns zum Frühstück einfinden. Unser Aufbruch in Richtung Harnas war schon vor 7.30 Uhr. Es war gut, dass wir so früh unterwegs waren denn laut unserer Karte konnte man die Entfernung von der Abzweigung auf die Piste nach Harnak nicht einschätzen. Die ersten 40 Kilometer in Richtung Norden auf der C22 waren noch asphaltiert. Nach der Abzweigung ging es dann noch 50 km auf gut ausgebauter Piste in Richtung Osten. An der Zufahrt nach Harnas waren wir froh so früh losgefahren zu sein denn die Einfahrt war versperrt.  Ein Schild zeigte an, dass die Zufahrt einige Kilometer in Richtung Osten verlegt worden war. Um die Einfahrt nicht zu verpassen fuhren wir dann recht langsam weiter. +Schon vor 7.00 Uhr konnten wir uns zum Frühstück einfinden. Unser Aufbruch in Richtung Harnas war schon vor 7.30 Uhr. Es war gut, dass wir so früh unterwegs waren denn laut unserer Karte konnte man die Entfernung von der Abzweigung auf die Piste nach Harnas nicht einschätzen. Die ersten 40 Kilometer in Richtung Norden auf der C22 waren noch asphaltiert. Nach der Abzweigung ging es dann noch 50 km auf gut ausgebauter Piste in Richtung Osten. An der Zufahrt nach Harnas waren wir froh so früh losgefahren zu sein, denn die Einfahrt war versperrt.  Ein Schild zeigte an, dass die Zufahrt einige Kilometer in Richtung Osten verlegt worden war. Um die Einfahrt nicht zu verpassen fuhren wir dann recht langsam weiter.
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-Am Gate Eingang mussten erst wieder die Üblichen Formalitäten über Anzahl der Personen und Fahrzeugkennzeichen angegeben werden. Danach mussten noch etwa 12 Kilometer auf sehr sandiger Piste bis zur Rezeption zurückgelegt werden. Wir kamen gerade noch rechtzeitig zur angegebenen Fütterungszeit an.  Wir erfuhren leider, da wie in Harnas auch eine Nacht verbringen wollten, das alles an diesem Wochenende belegt sei. In der Rezeption setzten wir uns sofort mit dem Gobabis Guest Hous (B&B) telefonisch in Verbindung um dort noch eine Nacht zu verbringen. Danach sahen wir uns etwas auf dem Gelände um und warteten auf die Wildtierfütterung die sich an diesem Tag verzögerte.+Am Gate Eingang mussten erst wieder die üblichen Formalitäten über Anzahl der Personen und Fahrzeugkennzeichen angegeben werden. Danach mussten noch etwa 12 Kilometer auf der sehr sandigen Piste bis zur Rezeption zurückgelegt werden. Wir kamen gerade noch rechtzeitig zur angegebenen Fütterungszeit an.  Wir erfuhren leider, da wir in Harnas auch eine Nacht verbringen wollten, dass alles an diesem Wochenende belegt sei. In der Rezeption setzten wir uns sofort mit dem Gobabis Guest Hous (B&B) telefonisch in Verbindung um dort noch eine Nacht zu verbringen. Danach sahen wir uns etwas auf dem Gelände um und warteten auf die Wildtier-Fütterung, die sich an diesem Tag verzögerte.
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-Mit einer Stunde Verzögerung trafen zwei Geländefahrzeugen mit höher gelegten offenen Sitzreihen ein. An einem war ein Anhänger mit Behälter die hauptsächlich mit Fleisch gefüllt waren. Mit etwa 12 Personen Fahrer und zwei Assistentinnen  fuhren wir zunächst zu den Straußen, sie durften von den Zuschauern gefüttert werden. +Mit einer Stunde Verzögerung trafen zwei Geländefahrzeuge mit höher gelegten offenen Sitzreihen ein. An einem war ein Anhänger mit Behälter, die hauptsächlich mit Fleisch gefüllt waren. Mit etwa 12 Personen, Fahrer und zwei Assistentinnen, fuhren wir zunächst zu den Straußen, sie durften von den Zuschauern gefüttert werden.
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-Die Strauße zeigten keinerlei Furcht im Gegenteil sie bedrängten die Zuschauer bei der Fütterung. Auf unserer dreistündigen Rundfahrt fuhren wir als nächstes das Affengehege der Paviane an. Interessant war zu beobachten wie dort bei der Fütterung die Rangordnung zwischen den Affen durchgesetzt wurde. +Die Strauße zeigten keinerlei Furcht, im Gegenteil sie bedrängten die Zuschauer bei der Fütterung. Auf unserer dreistündigen Rundfahrt fuhren wir als nächstes das Affengehege der Paviane an. Interessant war zu beobachten wie dort bei der Fütterung die Rangordnung zwischen den Affen durchgesetzt wurde.
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-Am Löwengehege ging es richtig wild zu. Ein Löwe preschte an den Zaun vor und scharrte mit seinen Pfoten als wollte er den Maschendrahtzaun untergraben. Selbst die elektrischen Sicherungsleitungen schienen in nicht zu stören. +Am Löwengehege ging es richtig wild zu. Ein Löwe preschte an den Zaun vor und scharrte mit seinen Pfoten, als wollte er den Maschendrahtzaun untergraben. Selbst die elektrischen Sicherungsleitungen schienen ihn nicht zu stören.
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-Erst als die ersten Fleischbrocken von den Assistentinnen über den Zaun geworfen wurden beruhigte sich der Löwe und die Attacken auf den Zaun wurden abgebrochen. Im nächsten Gehege waren drei junge Löwinnen sie verhielten sich wesentlich ruhiger verschwanden aber gleich, nachdem sie sich ihren Fleischbrocken erstritten hatten, im Gebüsch. +Erst als die ersten Fleischbrocken von den Assistentinnen über den Zaun geworfen wurden, beruhigte sich der Löwe und die Attacken auf den Zaun wurden abgebrochen. Im nächsten Gehege waren drei junge Löwinnen, sie verhielten sich wesentlich ruhiger verschwanden aber gleich, nachdem sie sich ihren Fleischbrocken erstritten hatten, im Gebüsch.
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-In einem weiteren Gehege wurden drei Löwen gefüttert. An diese Stelle wurde eine Rast gemacht und wir durften unser Fahrzeug verlassen. Es wurden einige Kekse und auch Getränke verteilt. +In einem weiteren Gehege wurden drei Löwen gefüttert. An dieser Stelle wurde eine Rast gemacht und wir durften unser Fahrzeug verlassen. Es wurden einige Kekse und auch Getränke verteilt.
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-Am Gehege der Wildhunde durften wir wieder das Fahrzeug verlassen und sogar einen Hochstand der über das Gehege hinausreicht erklimmen. Von dort hatte man einen ungehinderten Blick auf das Rudel von 6 Tieren die sich kräftig um das Futter stritten.+Am Gehege der Wildhunde durften wir wieder das Fahrzeug verlassen und sogar einen Hochstand, der über das Gehege hinausreicht, erklimmen. Von dort hatte man einen ungehinderten Blick auf das Rudel von 6 Tieren, die sich kräftig um das Futter stritten.
Als nächstes wurde das Gehege der Geparde angefahren. Nach meiner Zählung waren zur Fütterung 19 oder 20 Geparden im Gehege. Auch dort versuchten sie das Futter schon in der Luft zu erhaschen. Als nächstes wurde das Gehege der Geparde angefahren. Nach meiner Zählung waren zur Fütterung 19 oder 20 Geparden im Gehege. Auch dort versuchten sie das Futter schon in der Luft zu erhaschen.
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-Die Wendigkeit und Schnelligkeit dieser Tiere war schon beeindruckend. Auch sie verschwanden nachdem sie ein Fleischbrocken ergattert hatten im hohem Gras oder im Gebüsch.+Die Wendigkeit und Schnelligkeit dieser Tiere war schon beeindruckend. Auch sie verschwanden, nachdem sie einen Fleischbrocken ergattert hatten, im hohem Gras oder im Gebüsch.
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-Sehr beeindruckt hatte uns auch ein Leopard er schnappte sich auf einen Baumstamm sitzend seinen Fleischbrocken aus der Luft und fraß ihn auch dort. +Sehr beeindruckt hatte uns auch ein Leopard, er schnappte sich auf einem Baumstamm sitzend seinen Fleischbrocken aus der Luft und fraß ihn auch dort. 
-Akrobatisch ging es bei der Fütterung der Wüstenluchse zu, sie fingen ihre Beute mit riesigen Sprüngen teilweise mit Überschlag in der Luft und verschwanden sogleich zum Fressen im Gebüsch. +Akrobatisch ging es bei der Fütterung der Wüstenluchse zu. Sie fingen ihre Beute mit riesigen Sprüngen teilweise mit Überschlag in der Luft und verschwanden sogleich zum Fressen im Gebüsch.
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-Bei einem anschließendem Rundgang ließen sich noch einige Vogelarten und weitere Mungos sehen, die im Rudel sogar einen Großen Hund in die Flucht jagten.+Bei einem anschließendem Rundgang ließen sich noch einige Vogelarten und weitere Mungos sehen, die im Rudel sogar einen großen Hund in die Flucht jagten.
Ein zahmes Warzenschwein fand gefallen an Norberts Schuhen auch eine junge Kudu Antilope ließ sich von Norbert und auch von Ingeborg streicheln. Ein zahmes Warzenschwein fand gefallen an Norberts Schuhen auch eine junge Kudu Antilope ließ sich von Norbert und auch von Ingeborg streicheln.
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-Gemütlich fuhren wir zum Gobabis Guest Hous zurück. Nach einer nicht möglichen Übernachtung in Harnas, mussten wir den weiteren Verlauf  unserer Reise durch Namibia um planen. Wir telefonierten noch einmal mit Stefani und änderten unsere Ankunft in Windhoek. Sie änderte unsere Hotelreservierung  auf den 12. Bis 16.05.2013. Unser Abendessen mussten wir uns wie schon gewohnt selbst zubereiten. +Gemütlich fuhren wir zum Gobabis Guest Hous zurück. Nach einer nicht möglichen Übernachtung in Harnas, mussten wir den weiteren Verlauf  unserer Reise durch Namibia umplanen. Wir telefonierten noch einmal mit Stefani und änderten unsere Ankunft in Windhoek. Sie änderte unsere Hotelreservierung  auf den 12. bis 16.05.2013. Unser Abendessen mussten wir uns, wie schon gewohnt selbst, zubereiten.
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-Da der kleine Sohn unserer Wirtin allmählich zutraulicher wurde machten wir ein Bild von Mutter und Sohn und druckten dieses auch gleich aus.+Da der kleine Sohn unserer Wirtin allmählich zutraulicher wurde, machten wir ein Bild von Mutter und Sohn und druckten dieses auch gleich aus.
Den restlichen Abend verbrachten wir mit Planungen für die noch verbleibenden Urlaubstage. Den restlichen Abend verbrachten wir mit Planungen für die noch verbleibenden Urlaubstage.
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-Wir hatten viel Zeit, denn bis Windhoek waren es nur etwa 180 km bestens ausgebauter Straße. Auch hatten wir ja schon unsere Unterkunft sicher. Der Versuch, die Adresse in Windhoek einzugeben, schlug fehl, es kam immer die Meldung der Ort ist unbekannt. Wieso manche Orte nicht gefunden wurden blieb uns bis zum Schluss unerklärlich, irgend etwas mussten wir falsch gemacht haben. Aber was?+Wir hatten viel Zeit, denn bis Windhoek waren es nur etwa 180 km bestens ausgebauter Straße. Auch hatten wir ja schon unsere Unterkunft sicher. Der Versuch, die Adresse in Windhoek einzugeben, schlug fehl, es kam immer die Meldung der Ort ist unbekannt. Wieso manche Orte nicht gefunden wurden, blieb uns bis zum Schluss unerklärlich, irgend etwas mussten wir falsch gemacht haben. Aber was?
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-Nach ca. 50 km im Örtchen Witvlei legten wir eine Pause ein. Uns fiel eine Kirche auf vor der einige gut gekleidete Personen standen. Neugierig fragten wir ob man die Kirche besichtigen und auch Aufnahmen machen dürfe – man hatte nichts dagegen. In der Kirche fand gerade ein für uns fremdartiger Gottesdienst statt. Die Gläubigen saßen aufmerksam auf den einfachen Bänken und zwei Prediger wechselten sich mit bestimmenden kräftigen Stimmen ab. Man hatte auch nichts dagegen, dass auch hier Fotos und Filmaufnahmen gemacht wurden. +Nach ca. 50 km im Örtchen Witvlei legten wir eine Pause ein. Uns fiel eine Kirche auf vor der einige gut gekleidete Personen standen. Neugierig fragten wir, ob man die Kirche besichtigen und auch Aufnahmen machen dürfe – man hatte nichts dagegen. In der Kirche fand gerade ein für uns fremdartiger Gottesdienst statt. Die Gläubigen saßen aufmerksam auf den einfachen Bänken und zwei Prediger wechselten sich mit bestimmenden, kräftigen Stimmen ab. Man hatte auch nichts dagegen, dass auch hier Fotos und Filmaufnahmen gemacht wurden.
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-Auf der Weiterfahrt, etwa 50 km vor Windhoek, fiel uns ein Hinweisschild „Schutztruppen Gräber“ auf. Wir beschossen diese Gräber von Gefallenen des Hererokrieges von 1904 aufzusuchen. +Auf der Weiterfahrt, etwa 50 km vor Windhoek, fiel uns ein Hinweisschild „Schutztruppen Gräber“ auf. Wir beschlossen diese Gräber von Gefallenen des Hererokrieges von 1904 aufzusuchen.
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Der Friedhof wurde von den Farmern in der Umgebung von Seeis 1960 wieder hergestellt. Viele der Gräber sind aber schon wieder mit hohem Gras überwuchert. Der Friedhof wurde von den Farmern in der Umgebung von Seeis 1960 wieder hergestellt. Viele der Gräber sind aber schon wieder mit hohem Gras überwuchert.
-Kurz vor Windhoek ließ sich unerklärlicherweise die Adresse unsere des Hotel Pension Uhland in der Uhland Street eingeben und wir konnten so das Hotel problemlos auffinden. +Kurz vor Windhoek ließ sich auf unerklärlicherweise die Adresse unserer Hotel Pension Uhland in der Uhland Street eingeben und wir konnten so das Hotel problemlos auffinden.
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-Das ganze Hotelgelände war mit einer hohen Mauer umgeben und diese wurde sogar mit elektrischem Strom gesichert. Unsere Zimmer waren groß und sehr schön man hatte alles was man für ein paar erholsame Tage brauchte. Nach Ankunft verabredeten wir uns sofort mit Stefani, dem Patenkind unserer Bekannten, um drei Uhr. Wir hatten mit Ihr eine nette und ergiebige Unterhaltung. Sie gab uns auch noch einige Tipps was man noch von Windhoek in den nächsten Tagen unternehmen könnte. Sie machte uns insbesondere auf Oka-Puka eine Wildtierfarm aufmerksam.+Das ganze Hotelgelände war mit einer hohen Mauer umgeben und diese wurde sogar mit elektrischem Strom gesichert. Unsere Zimmer waren groß und sehr schön, man hatte alles was man für ein paar erholsame Tage brauchte. Nach Ankunft verabredeten wir uns sofort mit Stefani, dem Patenkind unserer Bekannten, um drei Uhr. Wir hatten mit Ihr eine nette und ergiebige Unterhaltung. Sie gab uns auch noch einige Tipps was man noch um Windhoek in den nächsten Tagen unternehmen könnte. Sie machte uns insbesondere auf Oka-Puka eine Wildtierfarm aufmerksam.
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-Auch konnten wir hier ein ausgezeichnetes gezapftes Windhoek Lager Bier bekommen. Von den Beiden Kellnerinnen machten wir noch ein Foto wir wollten ihnen am nächsten je ein Abzug übereichen. Im Hotel hatten wir noch vor dem Schlafengehen unsere Pläne für den nächsten Tag besprochen.+Auch konnten wir hier ein ausgezeichnetes gezapftes Windhoek Lager Bier bekommen. Von den beiden Kellnerinnen machten wir noch ein Foto. Wir wollten ihnen am nächsten Abend je einen Abzug übereichen. Im Hotel hatten wir noch vor dem Schlafengehen unsere Pläne für den nächsten Tag besprochen.
**13.05.13** **13.05.13**
-Nach einer ruhigen Nacht sind wir erst gegen 7.30 Uhr aufgestanden. Um 8.00 Uhr begaben wir uns in den Frühstücksraum. Es wurde Obstsalat, Jogurt, verschiedene Wurstsorten, gekochte Eier, Brötchen und verschiedene  Brotsorten angeboten. Wer aber Spiegel- oder Rühreier haben mochte konnte dies auch bestellen. Kaffee und Tee war auch in ausreichender Menge verfügbar. Etwa gegen 8.30 sind wir dann zu einer Stadtbesichtigung aufgebrochen. +Nach einer ruhigen Nacht sind wir erst gegen 7.30 Uhr aufgestanden. Um 8.00 Uhr begaben wir uns in den Frühstücksraum. Es wurde Obstsalat, Jogurt, verschiedene Wurstsorten, gekochte Eier, Brötchen und verschiedene  Brotsorten angeboten. Wer aber Spiegel- oder Rühreier haben mochte konnte dies auch bestellen. Kaffee und Tee war auch in ausreichender Menge verfügbar. Etwa gegen 8.30 Uhr sind wir dann zu einer Stadtbesichtigung aufgebrochen.
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-Zunächst fuhren wir zur Christuskirche, der alten Festung und zum Reiterdenkmal. An der Kirche konnten wir unseren Wagen abstellen und wurden sogleich  von fliegenden Händlern umringt. Manche bettelten und wollten sogar, dass wir ihnen unsere Schuhe die wir an hatten überlassen sollten. Nach einigem hin und her waren wir schließlich die Quälgeister los. Die Christuskirche die 1910 eingeweiht wurde war offen und wir konnten das von Gottlieb Redecker entworfenes Gotteshaus besichtigen. Ein netter Mann gab sich redlich Mühe geschichtliche der Kirche an den Mann bzw. an die Frau  zu bringen. +Zunächst fuhren wir zur Christuskirche, der alten Festung und zum Reiterdenkmal. An der Kirche konnten wir unseren Wagen abstellen und wurden sogleich  von fliegenden Händlern umringt. Manche bettelten und wollten sogar, dass wir ihnen unsere Schuhe, die wir anhatten, überlassen sollten. Nach einigem hin und her waren wir schließlich die Quälgeister los. Die Christuskirche die 1910 eingeweiht wurde war offen und wir konnten das von Gottlieb Redecker entworfenes Gotteshaus besichtigen. Ein netter Mann gab sich redlich Mühe geschichtliches der Kirche an den Mann bzw. an die Frau  zu bringen.
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-Draußen vermissten wir zu anfangs das bekannte Reiterdenkmal, es stand nicht mehr an seinem alten angestammten Platz. Das Reiterdenkmal hatte für das Unabhängigkeitsmuseum weichen müssen und wurde umgesetzt. Der riesige Klotz des Museums passt überhaupt nicht in das historisch Ensemble Windhoeks. Der klotzige Bau sowie die Planung wurden von Nord Korea vorgenommen. Die Bevölkerung wurde darüber nicht informiert. Bei einer nicht repräsentativen Umfrage hatten sich 87 % dagegen die Umsetzung des Reiterstandbildes ausgesprochen. +Draußen vermissten wir zu anfangs das bekannte Reiterdenkmal, es stand nicht mehr an seinem alten angestammten Platz. Das Reiterdenkmal hatte für das Unabhängigkeitsmuseum weichen müssen und wurde umgesetzt. Der riesige Klotz des Museums passt überhaupt nicht in das historisch Ensemble Windhoeks. Der klotzige Bau sowie die Planung wurden von Nord Korea vorgenommen. Die Bevölkerung wurde darüber nicht informiert. Bei einer nicht repräsentativen Umfrage hatten sich 87 % gegen die Umsetzung des Reiterstandbildes ausgesprochen.
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-Das Reiterdenkmal steht nun vor der Alten Feste (Staatsmuseum) Die Alte Feste die1890 in nur wenigen Monaten als Hauptquartier der deutschen Schutztruppe erbaut wurde ist das älteste Bauwerk Windhoeks. Die Besichtigung war Kostenlos.+Das Reiterdenkmal steht nun vor der Alten Feste (Staatsmuseum) Die Alte Feste, die 1890 in nur wenigen Monaten als Hauptquartier der deutschen Schutztruppe erbaut wurde, ist das älteste Bauwerk Windhoeks. Die Besichtigung war kostenlos.
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-Auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Alten Feste konnten wir uns in der ehemaligen Kaiserlichen Realschule ein wenig umschauen. Ingeborg, German und Adelbert wollten sich noch die Altstadt anschauen. Wir fuhren also zurück und stellten unseren Wagen auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Lokals Lamarmite ab. (wir hatten am Abend zuvor dort zu Abend gegessen). Norbert fühlte sich nicht wohl und wollte nicht mit in die Altstadt laufen, stattdessen lieber einen Drink im Lokal zu sich nehmen. +Auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Alten Feste konnten wir uns in der ehemaligen Kaiserlichen Realschule ein wenig umschauen. Ingeborg, German und Adelbert wollten sich noch die Altstadt anschauen. Wir fuhren also zurück und stellten unseren Wagen auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Lokals Lamarmite ab. (wir hatten am Abend zuvor dort zu Abend gegessen). Norbert fühlte sich nicht wohl und wollte nicht mit in die Altstadt laufen, stattdessen lieber einen Drink im Lokal zu sich nehmen.
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Wir Anderen gingen ins alte Stadtzentrum und suchten das Bahnhofsgebäude auf. Eine Besichtigung des Eisenbahnmuseums stand natürlich auch auf unserem Plan. Danach gingen wir kreuz und quer durch die Altstadt. Wir Anderen gingen ins alte Stadtzentrum und suchten das Bahnhofsgebäude auf. Eine Besichtigung des Eisenbahnmuseums stand natürlich auch auf unserem Plan. Danach gingen wir kreuz und quer durch die Altstadt.
-Ich hatte die Stadt in bessere Erinnerung, viele der alten Gebäude waren nicht mehr da, man hatte sie durch riesige Bauten ersetzt. +Adelbert hatte die Stadt in besserer Erinnerung, viele der alten Gebäude waren nicht mehr da, man hatte sie durch riesige Bauten ersetzt.
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-Für mich war es nicht nachvollziehbar wie man eine schöne alte gewachsene Stadt so ruinieren kann. Wir machten noch einige Einkäufe Ingeborg leistete sich ein neues Paar Schuhe und wir erstanden noch einige CDs mit Folklore-Musik.+Für uns war es nicht nachvollziehbar wie man eine schöne alte gewachsene Stadt so ruinieren kann. Wir machten noch einige Einkäufe, Ingeborg leistete sich ein neues Paar Schuhe und wir erstanden noch einige CDs mit Folklore-Musik.
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-Durch das hin und her laufen hatten wir völlig die Orientierung verloren und waren gezwungen uns mit einem Taxi zu unserem Auto bringen zu lassen. Im Hotel ließen wir dann von einem Angestellten unseren Wagen von Innen und Außen für 100 N$ gründlich reinigen. Wir hatten den beiden Akteuren noch eine herkömmliche Taschenlampe und eine chinesische Uhr überlassen. Dies war eine fürstliche Entlohnung. Ausgeruht gingen wir dann um 18 Uhr wieder zum  gleichen Lokal Lamarmite. +Durch das hin und her laufen hatten wir völlig die Orientierung verloren und waren gezwungen uns mit einem Taxi zu unserem Auto bringen zu lassen. Im Hotel ließen wir dann von einem Angestellten unseren Wagen von Innen und Außen für 100 N$ gründlich reinigen. Wir hatten den beiden Akteuren noch eine herkömmliche Taschenlampe und eine chinesische Uhr überlassen. Dies war eine fürstliche Entlohnung. Ausgeruht gingen wir dann um 18 Uhr wieder zum  gleichen Lokal Lamarmite.
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-Wir brachten natürlich den beiden Kellnerinnen die ausgedruckten Bilder vom Vortage mit. Nach Rückkehr ins Hotel hatte Norbert endlich Glück und erreiche telefonisch seine Frau und Herrn Herman Menger in Deutschland. Vor dem Schlafengehen besprachen wir noch unsere vorgesehenen Ziele für den nächsten Tag.+Wir brachten natürlich den beiden Kellnerinnen die ausgedruckten Bilder vom Vortage mit. Nach Rückkehr ins Hotel hatte Norbert endlich Glück und erreichte telefonisch seine Frau und Herrn Herman Menger in Deutschland. Vor dem Schlafengehen besprachen wir noch unsere vorgesehenen Ziele für den nächsten Tag.
**14.05.13** **14.05.13**
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-Dort bekamen wir den Hinweis, dass das gesuchte Tierreservat etwa 3 km weiter in Richtung Okahandia auf der rechten Seite liegt. Zunächst musste wie üblich am Eingang unser Name und die Fahrzeug Nr. hinterlegt werden. Danach mussten noch einige Kilometer auf teils etwas rauer Piste zurückgelegt werden bevor wir an der Rezeption eintrafen. +Dort bekamen wir den Hinweis, dass das gesuchte Tierreservat etwa 3 km weiter in Richtung Okahandia auf der rechten Seite liegt. Zunächst musste wie üblich am Eingang unser Name und die Fahrzeug Nr. hinterlegt werden. Danach mussten noch einige Kilometer auf teils etwas rauher Piste zurückgelegt werden bevor wir an der Rezeption eintrafen.
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-In der tollen großzügigen Anlage wurde uns eröffnet, das erst für den Nachmittag die nächste Führung vorgesehen ist. Da wir aber nicht so lange waten wollten wurde eine Sonderfahrt für uns 4 organisiert. Normalerweise werden die Rundfahrten nur mit etwa 14 – 16 Personen durchgeführt. Ein in Namibia übliches Fahrzeug mit erhöhten Sitzreihen traf um 10 Uhr ein. +In der tollen großzügigen Anlage wurde uns eröffnet, dass erst für den Nachmittag die nächste Führung vorgesehen ist. Da wir aber nicht so lange warten wollten, wurde eine Sonderfahrt für uns 4 organisiert. Normalerweise werden die Rundfahrten nur mit etwa 14 – 16 Personen durchgeführt. Ein in Namibia übliches Fahrzeug mit erhöhten Sitzreihen traf um 10 Uhr ein.
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-Nach einer kurzen Unterhaltung mit dem Fahrer der auch als Führer fungierte ging es auf die veranschlagte 1 ½ stündigen Rundfahrt durch das weitläufige Areal. Zunächst fuhren wir zu einer Wasserstelle an der wir eine große Anzahl an Enten und einen Graureiher zu Gesicht bekamen. Während der Umrundung des Sees wurden wir auf einen am Ufer ruhendes Krokodil aufmerksam gemacht.+Nach einer kurzen Unterhaltung mit dem Fahrer, der auch als Führer fungierte, ging es auf die veranschlagte 1 ½ stündigen Rundfahrt durch das weitläufige Areal. Zunächst fuhren wir zu einer Wasserstelle, an der wir eine große Anzahl an Enten und einen Graureiher zu Gesicht bekamen. Während der Umrundung des Sees wurden wir auf ein am Ufer ruhendes Krokodil aufmerksam gemacht.
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-Besonders eindrucksvoll waren die vier Breitmaulnashörner die wir aus der Nähe in Augenschein nehmen konnten. Besonders gut hatte uns gefallen, dass in diesem Park keine Zäune zwischen den einzelnen Tierarten bestanden. Leider hatten wir nicht das Glück, Raubtiere zu Gesicht zu bekommen.+Besonders eindrucksvoll waren die vier Breitmaulnashörner, die wir aus der Nähe in Augenschein nehmen konnten. Besonders gut hatte uns gefallen, dass in diesem Park keine Zäune zwischen den einzelnen Tierarten bestanden. Leider hatten wir nicht das Glück, Raubtiere zu Gesicht zu bekommen.
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-Unser nächstes Ziel die heißen Quellen bei Gross-Barmen endete in einer Großbaustelle. Das ganze Gebiet wurde umgestaltet daher waren die Termen für die Besucher geschlossen. Wir fuhren also unverrichteter Dinge nach Okahandia um einen weiteren Versuch die Grabmale der berühmten Herero-Führer aufzufinden. +Unser nächstes Ziel, die heißen Quellen bei Gross-Barmen, endete in einer Großbaustelle. Das ganze Gebiet wird umgestaltet daher waren die Thermen für die Besucher geschlossen. Wir fuhren also unverrichteter Dinge nach Okahandia um einen weiteren Versuch die Grabmale der berühmten Herero-Führer aufzufinden.
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-Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist die 1952 geweihte Friedenskirche. In deren unmittelbarer Nähe ruht der 1861 verstorbene Nama-Häuptling „Jan Jonker Afrikaner und daneben sind die Gräber der Herero- Häuptlinge Hosea Kutako und Clemens Kapuuo. +Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist die 1952 geweihte Friedenskirche. In deren unmittelbarer Nähe ruht der 1861 verstorbene Nama-Häuptling "Jan Jonker Afrikaner" und daneben sind die Gräber der Herero- Häuptlinge "Hosea Kutako" und "Clemens Kapuuo".
Kutako protestierte bereits 1946 gegen die südafrikanische Besetzung Namibias bei den Vereinten Nationen. Kutako protestierte bereits 1946 gegen die südafrikanische Besetzung Namibias bei den Vereinten Nationen.
-Unser Hotel erreichten wir wieder etwa gegen 15.30 Uhr und gönnten uns am Swimmingpool im Pavillon ein Paar kühle Bierchen. +Unser Hotel erreichten wir wieder etwa gegen 15.30 Uhr und gönnten uns am Swimmingpool im Pavillon ein paar kühle Bierchen.
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-Wir sind etwa gegen 6.15 Uhr aufgestanden und saßen  pünktlich um 7.00 Uhr im Frühstücksraum und um 8.00 Uhr waren wir schon in Richtung Curt von Francois Fort +Wir sind etwa gegen 6.15 Uhr aufgestanden und saßen  pünktlich um 7.00 Uhr im Frühstücksraum und um 8.00 Uhr waren wir schon in Richtung Curt von Francois Fort unterwegs, aber das Navi hatte uns einen gehörigen Streich gespielt. Nachdem wir ein Hinweisschild zum Internationalen Flughafen entdeckten wurde uns klar, dass wir in die entgegengesetzte Richtung gefahren waren. Wir überprüften nochmals unser Navi und gaben nochmals unsere Zieldaten ein. Wir mussten wieder die gesamte Stadt durchqueren, um die Piste C28 nach Swakopmund zu erreichen. Die ersten knapp 20 km waren noch eine gut ausgebaute Asphaltstraße. Die weiteren ca. 25 km bis zum Curt von Francois Fort mussten wieder auf einer breiten Piste zurückgelegt werden.
-unterwegs. Aber das Navi hatte uns einen gehörigen Streich gespielt. Nachdem wir ein Hinweisschild zum Internationalen Flughafen entdeckten wurde uns klar, dass wir in die entgegen gesetzte Richtung gefahren waren. Wir überprüften nochmals unser Navi und gaben nochmals unsere Zieldaten ein. Wir mussten wieder die gesamte Stadt durchqueren, um die Piste C28 nach Swakopmund zu erreichen. Die ersten knapp 20 km waren noch eine gut ausgebaute Asphaltstraße. Die weiteren ca. 25 km bis zum Curt von Francois Fort mussten wieder auf einer breiten Piste zurückgelegt werden.+
Uns wurde vor unserer Abfahrt gesagt, als wir von unserem Ausflugsziel sprachen, dass das Fort auch als Geisterhaus bezeichnet würde. Etwa auf halber Strecke entdeckten wir einige 100 m neben der Piste ein größeres mit Wellblech gedecktes Haus. Uns wurde vor unserer Abfahrt gesagt, als wir von unserem Ausflugsziel sprachen, dass das Fort auch als Geisterhaus bezeichnet würde. Etwa auf halber Strecke entdeckten wir einige 100 m neben der Piste ein größeres mit Wellblech gedecktes Haus.
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-Das Haus war schon in einem desolaten Zustand, alle Fenster und Türen fehlten. Innen waren die Wände mit Graffitis bemalt und teilweise waren schon die Fußböden eingestürzt. Auch lagen viele lehre Flaschen und Dosen herum. Es sah so aus als hätten hier zeitweilig Partys stattgefunden oder man hatte das Gebäude als Notunterkunft für Obdachlose genutzt. Für uns war dies das Geisterhaus. In der Nähe war ein neues Farmhaus zu sehen. Vermutlich wurde die Ruine durch einen Neubau ersetzt.+Das Haus war schon in einem desolaten Zustand, alle Fenster und Türen fehlten. Innen waren die Wände mit Graffitis bemalt und teilweise waren schon die Fußböden eingestürzt. Auch lagen viele leere Flaschen und Dosen herum. Es sah so aus, als hätten hier zeitweilig Partys stattgefunden oder man hatte das Gebäude als Notunterkunft für Obdachlose genutzt. Für uns war dies das Geisterhaus. In der Nähe war ein neues Farmhaus zu sehen. Vermutlich wurde die Ruine durch einen Neubau ersetzt.
Die Landschaft war leicht hügelig und wie in weiten Strecken Namibias komplett eingezäunt. Die Landschaft war leicht hügelig und wie in weiten Strecken Namibias komplett eingezäunt.
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-Nach einigen Kilometern kam dann auf der rechten Seite das Curt von Francois Fort auf einem Hügel in Sicht. Auf dem Fußweg zur Festung kamen wir an einem Hinweisschild auf ihm war die Entstehungsgeschichte des Forts in drei Sprachen niedergeschrieben. Einige Raudies hatten offenbar das Schild als Zielscheibe benutzt.+Nach einigen Kilometern kam dann auf der rechten Seite das Curt von Francois Fort auf einem Hügel in Sicht. Auf dem Fußweg zur Festung kamen wir an ein Hinweisschild, auf ihm war die Entstehungsgeschichte des Forts in drei Sprachen niedergeschrieben. Einige Raudies hatten offenbar das Schild als Zielscheibe benutzt.
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-Das Curt von Francois Fort ist nunmehr zum nationalen Denkmal erhoben worden. Das 8 X 10 m große Fort ist teils verfallen es stehen nur noch die Außen- und Innenwände. Das Gebäude wurde aus übereinander geschichteten Schieferplatten errichtet. +Das Curt von Francois Fort ist nunmehr zum nationalen Denkmal erhoben worden. Das 8 X 10 m große Fort ist teils verfallen, es stehen nur noch die Außen- und Innenwände. Das Gebäude wurde aus übereinander geschichteten Schieferplatten errichtet. 
-Nach der Besichtigung fuhren wir noch einige Kilometer in Richtung Swakopmund. Bei einer Farm drehten wir schließlich und begaben auf unsere Rückfahrt nach Windhoek, machten aber noch einmal halt in Baumgartbrunn. +Nach der Besichtigung fuhren wir noch einige Kilometer in Richtung Swakopmund. Bei einer Farm drehten wir schließlich und begaben uns auf unsere Rückfahrt nach Windhoek, machten aber noch einmal Halt in Baumgartbrunn.
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-Die Kirche des eingezäunten Ortes war uns schon aus der Ferne aufgefallen. Wir durchfuhren das nicht bewachte Eingangstor und blieben an der geschlossenen Kirche stehen. Nachdem wir uns etwas umgeschaut hatten und wir mit niemanden sprechen konnten fuhren wir zu unserem Hotel zurück. +Die Kirche des eingezäunten Ortes war uns schon aus der Ferne aufgefallen. Wir durchfuhren das nicht bewachte Eingangstor und blieben an der geschlossenen Kirche stehen. Nachdem wir uns etwas umgeschaut hatten und wir mit niemanden sprechen konnten, fuhren wir zu unserem Hotel zurück. 
-Wir ruhten uns ca. eine Stunde aus und beschlossen, nochmals in die Altstadt zu laufen. Ingeborg, German und Adelbert haben sich dann um 13.30 auf den Weg begeben. Der Bummel führte sie nochmals kreuz und quer durch die Innenstadt und sie entdeckt immer wieder neue Motive.+Wir ruhten uns ca. eine Stunde aus und beschlossen, nochmals in die Altstadt zu laufen. Ingeborg, German und Adelbert haben sich dann um 13.30 Uhr auf den Weg begeben. Der Bummel führte sie nochmals kreuz und quer durch die Innenstadt und sie entdeckten immer wieder neue Motive.
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-Etwas fußlahm kehrten sie um 16.30 zu unserem Hotel zurück. Um etwa 17.15 gingen wir alle wieder zu unserem inzwischen gewohnten Lokal zum Abendessen. Wir wählten wieder Wildgerichte. Auf dem Weg zum Hotel kauften wir noch in einem Geschäft Wurst, Bananen und Eis. Bei einer großen Portion Eis ließen wir dann den Tag nochmals Revue passieren und vervollständigten unsere Aufzeichnungen fürs Tagebuch.+Etwas fußlahm kehrten sie um 16.30 Uhr zu unserem Hotel zurück. Um etwa 17.15 gingen wir alle wieder zu unserem inzwischen gewohnten Lokal zum Abendessen. Wir wählten wieder Wildgerichte. Auf dem Weg zum Hotel kauften wir noch in einem Geschäft Wurst, Bananen und Eis. Bei einer großen Portion Eis ließen wir dann den Tag nochmals Revue passieren und vervollständigten unsere Aufzeichnungen fürs Tagebuch.
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-Am letzten Tag in Namibia waren wir  um 6.30 aufgestanden und saßen um 7.30 am Frühstückstisch. Anschließend sind dann Ingeborg, German in Adelbert nochmals in die Innenstadt gelaufen. German musste zunächst eine Apotheke aufsuchen, er hatte sich den Magen verdorben.+Am letzten Tag in Namibia waren wir  um 6.30 Uhr aufgestanden und saßen um 7.30 Uhr am Frühstückstisch. Anschließend sind dann Ingeborg, German und Adelbert nochmals in die Innenstadt gelaufen. German musste zunächst eine Apotheke aufsuchen, er hatte sich den Magen verdorben.
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-Auf der Suche nach einigen Mitbringsel marschierten sie bis zu einem Himbastand den sie am Tag zuvor entdeckt hatten. Leider war dort nichts Passendes zu finden. Später in der Fußgängerzone wurde dann Ingeborg und Adelbert fündig. Ingeborg erstand eine und Adelbert zwei sehr schön gearbeitete Ketten. +Auf der Suche nach einigen Mitbringsel marschierten sie bis zu einem Himbastand, den sie am Tag zuvor entdeckt hatten. Leider war dort nichts Passendes zu finden. Später in der Fußgängerzone wurde dann Ingeborg und Adelbert fündig. Ingeborg erstand eine und Adelbert zwei sehr schön gearbeitete Ketten.
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-Anschließend kehrten sie in einem Eiskaffee ein. Ingeborg gönnte sich ein riesengroßes Joghurt Eis mit Schokosahne German und Adelbert begnügten sich mit je einem großen Cola. Von einer erhöhten Sitzposition konnte man das Treiben auf den Straßen gut beobachten und auch einige nette Fotos machen.+Anschließend kehrten sie in einem Eiskaffee ein. Ingeborg gönnte sich ein riesengroßes Joghurt Eis mit Schokosahne, German und Adelbert begnügten sich mit je einem großen Cola. Von einer erhöhten Sitzposition konnte man das Treiben auf den Straßen gut beobachten und auch einige nette Fotos machen.
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Im Hotel wurden dann noch die Koffer reisefähig gepackt und sich anschließen etwas ausgeruht. Im Hotel wurden dann noch die Koffer reisefähig gepackt und sich anschließen etwas ausgeruht.
Gegen 15.00 Uhr bereiteten wir unser Fahrzeug für die Rückgabe vor und wir mussten noch 93 Liter Diesel nachtanken. Gegen 15.00 Uhr bereiteten wir unser Fahrzeug für die Rückgabe vor und wir mussten noch 93 Liter Diesel nachtanken.
-Beim Versuch die Adresse von der Vermieterstation im Navi aufzurufen streikte dieses völlig. Wir wurden von Fahrzeugvermieter darauf hin abgeholt und auch später wieder zum Hotel zurück gebracht. Die Fahrzeugübergabe gestaltete sich problemlos sie war in wenigen Minuten erledigt. +Beim Versuch die Adresse von der Vermieterstation im Navi aufzurufen, streikte dieses völlig. Wir wurden vom Fahrzeugvermieter darauf hin abgeholt und auch später wieder zum Hotel zurück gebracht. Die Fahrzeugübergabe gestaltete sich problemlos, sie war in wenigen Minuten erledigt. 
-Im Hotel wurde anschließend noch das Finanzielle mit Visa- bzw. Mastercard erledigt. German hatte einen Teil seiner Rechnung mit unserem restlichen N$ beglichen. Abgerechnet wurde dann in Deutschland in €. Den letzten Abend verbrachten wir wieder im Lokal Lamarite. Das Essen war lecker wie immer, nur diesmal gingen die gesamten Getränke auf kosten des Lokales – eine tolle Geste -. Außerdem hatten uns die Kellnerinnen noch eine von uns vergeblich in Windhoek gesuchte Folklore CD besorgt.+Im Hotel wurde anschließend noch das Finanzielle mit Visa- bzw. Mastercard erledigt. German hatte einen Teil seiner Rechnung mit unserem restlichen N$ beglichen. Abgerechnet wurde dann in Deutschland in €. Den letzten Abend verbrachten wir wieder im Lokal Lamarmite. Das Essen war lecker wie immer, nur diesmal gingen die gesamten Getränke auf Kosten des Lokales – eine tolle Geste -. Außerdem hatten uns die Kellnerinnen noch eine von uns vergeblich in Windhoek gesuchte Folklore CD besorgt.
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-Am letzten Morgen sind wir um 6.30 aufgestanden und waren schon kurz nach 7.00 Uhr beim frühstücken. Etwas verspätet um 8.30 Uhr kam der Fahrer von der Autovermietung der uns zum Flughafen brachte. Beim Einchecken gab es keinerlei Probleme. Dann begann die lange Flugzeit. Wir trafen erst am 18.05.13 um 6.30 Uhr wohlbehalten aber ziemlich müde in Frankfurt ein. Wir waren somit 24 Stunden auf den Beinen gewesen.+Am letzten Morgen sind wir um 6.30 Uhr aufgestanden und waren schon kurz nach 7.00 Uhr beim Frühstücken. Etwas verspätet um 8.30 Uhr kam der Fahrer von der Autovermietung, der uns zum Flughafen brachte. Beim Einchecken gab es keinerlei Probleme. Dann begann die lange Flugzeit. Wir trafen erst am 18.05.13 um 6.30 Uhr wohlbehalten aber ziemlich müde in Frankfurt ein. Wir waren somit 24 Stunden auf den Beinen gewesen.